Hoher Frauentag

15. August 2026, 8:00 Uhr
Jesuitenkirche

Am „Hohen Frauentag“ wird in der Jesuitenkirche das Hochamt gefeiert, nach dem Landesüblichen Empfang werden verdiente Tirolerinnen und Tiroler, darunter auch einige Schützenkameraden, mit dem Verdienstkreuz oder der Verdienstmedaille geehrt. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt hat in Tirol eine ganz besondere Bedeutung: Seit 1959 wird der Hohe Frauentag auch als offizieller Gedenktag des Landes an die in napoleonischer Zeit erfolgte Befreiung Tirols von der bayerisch-französischen Besatzung begangen. Nach der dritten Bergiselschlacht zog der Freiheitskämpfer Andreas Hofer am 15. August 1809 als Oberkommandant von Tirol feierlich in Innsbruck ein. Zuvor sprach Hofer am Bergisel sein Dankgebet zur Muttergottes, der er vor dem Kampf seine von fremden Truppen bedrohte Heimat anvertraut hatte. 1959, bei der 150-Jahr-Feier, erklärte die Tiroler Landesregierung den Hohen Frauentag offiziell zum Landesfeiertag.

 

Ablauf:

08.30 Uhr
        Landesüblicher Empfang am Rennweg vor der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck
        Kranzniederlegung am Andreas-Hofer-Grabmal in der Hofkirche
09.00 Uhr
        Festgottesdienst in der Jesuitenkirche zu Innsbruck, zelebriert von Prälat MMag. Leopold Jürgen Baumberger, Abt des Stiftes Wilten und Schützenkurat im Sellraintal
10.00 Uhr
        Festtagssalve und Begrüßungsschnapserl
Im Anschluss:
        Offizielle Verleihung der Verdienstmedaillen des Landes Tirol bzw. des Landes Südtirol in der Hofburg


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